Reisen nach Indien

Geschrieben von TK am 14.12.2010

 

Tajmahal

Tajmahal

Lange Zeit war es ein Traum, nun wird er wahr: Einmal nach Indien reisen, eintauchen in eine fremde, faszinierende Welt, auf Gandhis Spuren wandeln, das sagenhafte Taj Mahal in Agra und den Palast der Winde in Jaipur sehen, sich von der Lebendigkeit der Großstädte Delhi, Kalkutta und Bombay mitreißen lassen, die prächtigen Landschaften und die exotische Tierwelt bestaunen – unglaublich, allein die Vorstellung. Nicht zuletzt der Roman „A Passage to India“ (Reise nach Indien) von E. M. Forster trägt zur Neugierde auf dieses Land bei, in dem nicht nur die Briten, sondern auch die Portugiesen, und vor ihnen bereits andere europäische, arabische und asiatische Völkergruppen Einfluss genommen haben. Indien ist mit über einer Milliarde Einwohner das zweitbevölkerungsreichste Land der Erde, und zudem ein echter Multi-Kulti-Staat. Die Induskultur zählt zu den ältesten Hochkulturen der Welt, die bis ins Neolithikum (Jungsteinzeit) zurückgeht. Unvergleichlich also, was es hier alles zu sehen gibt. Nicht von ungefähr kommen jedes Jahr Millionen von Menschen nach Indien – darunter auch viele Briten, die ihre Verwandten aus Kolonialzeiten besuchen.

 

Indien

Indien

Die große Indien Rundreise beginnt in Delhi. Eine Stadtrundfahrt führt unter anderem zur größten Moschee Indiens, der Jama Masjid, zum Gandhi-Denkmal und dem Roten Fort. Man ist noch keine 24 Stunden in Indien und schon mittendrin. Spätestens beim indischen Abendessen gerät man ins Schwärmen. Tags darauf geht es weiter nach Jaipur, die Hauptstadt von Rajasthan, dem Land der Könige. Hier gibt es so viel zu sehen, dass es Indien Rundreisen gibt, die sich allein auf Rajasthan und das benachbarte Agra konzentrieren, in dem das weltberühmte Taj Mahal und die Festung Agra Fort zu bewundern sind. Rajasthan – das sind Städte und Paläste wie im Märchen, traumhafte Landschaften und faszinierende Menschen. Eine Besichtigung des Amber Palast des Maharaja von Jaipur und einer Rikschafahrt runden das Erlebnis ab. Als nächstes geht es in den Osten Indiens, erst nach Bhubaneshwar, der Stadt der Tempel, in der es tatsächlich mehrere hundert Hindutempel gibt, dann nach Kalkutta, eine der größten Städte der Erde. Diese Stadt ist vollkommen übervölkert und chaotisch, aber gleichzeitig faszinierend und überwältigend. Im Süden Indiens schließlich setzt sich die Reise fort. Es geht nach Madras, weiter nach Tanjore und Periyar. Bazarbesuche und Ausflüge auf Gewürz- und Teeplantagen sind eine interessante Abwechslung nach den vielen Tempeln. Bombay im Westen ist die letzte Station der Indien Rundreise. Das Gate of India, das Tor zu Indien, eröffnet sich einem zum Abschluss, außerdem die Hängenden Gärten sowie die Insel Elephanta mit ihren Höhlen. Über drei Wochen, vollgepackt mit Besichtigungen und Ausflügen, sind seit der Ankunft vergangen, und trotzdem hat man das Gefühl, so vieles noch nicht gesehen zu haben. Doch wie schön – ein Grund für die nächste Indienreise!


Kategorien: Allgemein
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14Dez

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