Wellenreiten auf Fuerteventura – Surfen mit FreshSurf

Geschrieben von TK am 12.01.2010

Surfen FuerteventuraWellenreiten, als eine der ältesten Sportarten der Welt, nennt man auch die Mutter aller Brett- und Gleitsportarten. Archäologen vermuten sogar, dass das Wellenreiten schon mehr als 5000 Jahre alt ist. Entstanden ist es wohl auf Hawaii. In einer Kultur, die mehr als 100 Wörter kannte um Dinge wie Wasser und Welle zu um schreiben, war das Wellenreiten mehr als nur ein Sport, es war ein Weg sich mit der Natur und deren Gottheiten zu verbinden. Die Ureinwohner hatten feste Rieten und Gebräuche was das Wellenreiten anbetraf. Der Baum aus dem das Surfbrett später geschnitzt wurde, musste speziell ausgewählt und monatelang geweiht werden, bevor er geschlagen und zum Board verarbeitet wurde.  Das Wellenreiten von heute hat nichts von seiner Anziehungskraft und Faszination verloren. Für Millionen Menschen weltweit ist Wellenreiten mehr als nur ein Sport, es ist ein Lebensgefühl und eine Leidenschaft. Ein unbeschreibliches Gefühl, eine Welle zu reiten und an einer Wasserwand entlang zu gleiten. Dabei die Naturgewalten unter sich zu fühlen – dies alles lässt sich hier nicht in zwei oder drei Worten zusammenfassen – das muss man erleben. Dank vieler begeisterter Wellenreiter wurde das Wellenreiten von Hawaii aus Anfang des letzten Jahrhunderts in andere Länder verbreitet, so zuerst zum amerikanischen Festland später nach Australien, Südafrika und nach Europa. Diese Botschafter des Wellenreitens waren zumeist selbst Wellenreiter auf der Suche nach neuen Surfspots, also Orten, wo sie das Wellenreiten praktizieren konnten.

CafeDas Wellenreiten auf Fuerteventura ist noch relativ jung. Ende der 70er Jahre entdeckten die ersten Wellenreiter Teneriffa von dort aus breitete sich dann die Sportart über die anderen Inseln aus. Fuerteventura galt bis dato als die Windsurfinsel schlechthin, es dauerte noch mal circa 10 Jahre bis Surfen auch Fuerteventura erreichte. Unter Windsurfern hatte die Insel schon lange einen hervorragenden Ruf, die fantastischen Wellen an der rauen Westküste, Nordküste und unerforschten Südküste. Diese erstklassigen Surfspots brachten der Insel Fuerteventura auch den Beinamen “Das Hawaii Europas” ein. 

Eigentlich hat Fuerteventura seinen ganz eigenen Charme, denn wer hier tropischen Regenwald oder reichhaltige Kultur erwartet wird sicherlich enttäuscht sein, aber trotzdem zieht die Insel mit ihren bizarren Mondlandschaften jedes Jahr tausende von Touristen in ihren Bann. Das liegt neben den weißen und oft menschenleeren Sandstränden und Buchten, auch am azurblauen Wasser und den 365 Sonnentagen im Jahr – in die sich aber ab und an auch einmal ein klein wenig Regen verirrt. Daher sagen wir lieber 350 Sonnetage und sind wohl damit auf der sicheren Seite. Klar findet sich immer irgendwo auf der Insel ein Fleckchen Sonnenschein, von daher geht auch die andere Aussage durchaus in Ordnung.

WinnerDas einzigartige an Fuerteventura ist die große Surfspot- und Strandvielfalt. Da sich die Wellen- und Windbedingungen, sowie das Wetter oft ändern können, ist die Wahrscheinlichkeit auf die perfekte Welle gering, wenn man immer am selben Strand bleibt. FreshSurf sucht mit der FreshSurf Surfschool mit den Teilnehmern des Surfkurses und des Surfcamps täglich nach dem besten Strand und dem besten Surfspot. Also nach dem Platz auf Fuerteventura, wo es die besten Wellen für das entsprechende Surf Level der Surfschüler gibt. Keine Schotterpiste (und davon gibt es einige) ist deshalb zu staubig, kein Schlagloch zu tief und keine Bergstraße zu steil, denn irgendwo bricht immer eine gute Welle und die erfahrenen und ISA lizenzierten Surflehrer erklären die Strömungen jedes neuen Strandes detailliert und bringen mit Ihren einfachen und sinnvoll aufeinander abgestimmten Übungen jeden auf’s Brett.

LoungeDie Unterbringung der Surfschüler erfolgt im Surfcamp, welches im Surf & Dive Hostel / Hotel in El Cotillo im Norden der Insel angesiedelt ist. Darüber hinaus können die Teilnehmer auch noch Apartments der Kategorien „Classic“ und „Deluxe“ wählen. Ein kleines Rahmenprogramm ist immer im Campleben enthalten und rundet das ganze ab. Man kann nach dem Surfen noch etwas mit anderen Surfschülern unternehmen, gemeinsam die Insel erkunden, Tapas essen gehen, bemeinsam Grillen, Chilli kochen oder zum Party machen nach Corralejo fahren. Auch Shoppingtrips, Yoga, Schnorcheln, Tauchen und andere Wassersportarten werden angeboten. Das Hostel und die Apartments befinden sich in unmittelbarer Nähe zum Meer und sind mit Liebe zum Detail ausgestattet – bieten also alles, was das Surferherz begehrt.

Wenn Ihr gerne auf Fuerteventura Wellenreiten lernen möchtet & Tipps zum Surfen sucht und/oder im Surfcamp von FreshSurf übernachten möchtet, dann schaut doch einfach mal auf die Internetseite unter www.freshsurf.de.

Das ganze FreshSurf-Team freut sich darauf euch kennen zu lernen und mit euch die Liebe zum Wellenreiten teilen zu dürfen.

Vielleicht ja bis bald

Kategorien: Allgemein
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12Jan

Eine Antwort zu “Wellenreiten auf Fuerteventura – Surfen mit FreshSurf”

  1. dominic sagt:

    WOW! Wellenreiten ist 5000 Jahre alt, echt? Danke für diesen Beitrag, war sehr sehr interessant für mich.

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